Samstag, 10. Mai 2014

Morgenandacht XXX

Während die Sonne im Fenster
Zum Hof immer weiter in die
Winters schattigen Räume fällt
Sind wir schon wieder näher an
Ihrer Wende als richtig im Jahr
Angekommen das schon fast
Um erst beginnt irgendwie
Kurz bevor sommersonnengewendet
Als wären die unklaren Zustände
Davor und dazwischen keine Zeit
Sondern nichts wirklich
Es dreht sich alles um wenig
Kommt es zum großen Krieg
Hundert Jahre nach dem
Sommer von 1914
Der so tödlich endete
Ob sich Geschichte wiederholt
Wer wird der Kronprinz sein
Wie verlaufen die Fronten
Vielleicht verliebt sich der
Frühling wieder neu in sich
Wird der Krieg weniger wichtig
Als die Lust aneinander
Weil wir lieber lieben begehren
Uns verzehren als totschlagen
Eigentlich ließen wir uns nicht
Von Prinzipien immer wieder
Von Lust und Liebe abhalten
So scheint es im Frühling 14
Während die Schlafwandler
Gar keine sind sondern nur
Naive Vertreter käuflicher
Interessen also so durchsichtig
Wie immer sich gebaren um zu
Gewinnen wo es nur Verlierer
Gibt und sie nur die naive Masse
Überzeugen müssen dass sich
Für sie totschlagen mehr lohnt
Als sich Lieben sonst tut es
Irgendwann keiner mehr
Alle Drohungen werden hohl
Die Menschen lieben sich mehr
Schlagen müssten sich nur die
Die den Streit nicht beilegen
Vielleicht sollten wir uns darum
Gerade in Krisenzeiten mehr
Auf Lust und Liebe konzentrieren
Nichts ist alternativlos
Aber alles ist besser als Krieg
Drehen wir das Motto der
Frauen in der Ukraine um
Nicht keinen Sex mit Russen
Sondern lasst uns Liebe
Mit allen machen statt Krieg
Wer nun meint dies sei naiv
Hat bestimmt Recht aber
Es ist vor allem lustvoll und
Alles ist besser als Krieg
jt 10.5.14

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen