Der Generalsekretär der NATO
Macht was seine Aufgabe ist
Lobbyarbeit für Militärs im
Von Amerika geprägten Raum
Nordeuropas was ihm als
Norweger wohl liegt und doch
Absurd ist weil es entgegen den
Eigenen Interessen offenbart
Die NATO sichert weniger vor
Krieg als die klare militärische
Dominanz mit der Behauptung
Konfrontation und Bewaffnung
Sein der Schlüssel zur Lösung
Aller aktuellen Konflikte ohne
Dabei militärisch einzugreifen
Wird diese Provokation zur nur
Farce um die verbal laviert wird
Wir drohen um Sicherheit zu
Garantieren schüren Konflikte
Um mehr Rüstung zu legitimieren
Wir behaupten eine Bedrohung
Auf die wir keine Antwort haben
Als uns weiter aufzublasen
So ist die NATO ein ewiges
Seifenblasebündnis das der
Legitimation zu hoher Ausgaben
Für Rüstung dient ohne Wirkung
Als die Konstanz der Ausgaben
Wie die Legitimation der Existenz
Eines Militärs das sonst keiner
Mehr bräuchte so macht sich die
NATO unter Rasmussen völlig
Unentbehrlich indem sie
Droht und provoziert
Behauptet zum Nachdruck
Dieser Luftblasen sei unbedingt
Aufrüstung erforderlich
Oh Rasmussen das wird wohl
Kein Höhepunkt des Friedens
Eher eine Inkontinenz der
Überflüssige Konflikte
Der Vater der weisen Deeskalation
Im Norwegen des Terrors
Kämpft gegen Windmühlen
Statt diese für sich zu nutzen
Mehl mahlen machte mehr satt
Als Manöver über blühenden
Landschaften im Osten
jt 4.5.14
Sonntag, 4. Mai 2014
Oh Rasmussen
Dramaende
Die dramatische Geiselnahme
Nahm ein unaufgeregtes Ende
Als die unfreiwilligen Gäste der
Ukrainischen Aufständischen
Von diesen bedingungslos
Gen Westen geschickt wurden
Dies durch Eingreifen des
Altkanzlers Schröder der sich
Bei seinem Freund Putin für
Die Freilassung einsetzte
Mehr erreichte als der Westen
Mit seiner großartigen Kulisse
Aus Drohungen und Erpressung
Weil uns Amerika sagt wer gut
Und wer böse ist stoßen wir
Partner lieber vor den Kopf
Statt kritisch zu prüfen wer
Täter und wer Opfer ist
In einem Konflikt in dem
Eine Seite Faschisten als Partner
Wählt deren Kandidatin sich klar
Für Völkermord und Mord
Aussprach während die andere
Seite nichts nachweislich
Irgendwie völkerrechtswidriges
Tat der einzig bewiesene Vorwurf
Als Rechtsfrage strittig ist aber
Uns genügt es ein Bündnis mit
Rechtlich zweifelhaften Partnern
Einzugehen die einen Konflikt
Provozieren wo Verhandlung
Nötig wäre und ist es richtig
Ein Bündnis für Europa mit
Denen zu schließen die just
Im Bürgerkrieg stehen oder
Sollte nicht lieber erst befriedet
Werden bevor wir hinter den
Erwiesenen Lügnern aus Amerika
In den nächsten Krieg auf
Europäischen Boden stolpern
Wäre es nicht natürlich dazu
Mit denen offen zu sprechen
Deren Bürger betroffen sind
Warum öffnen wir nicht allen
Kontinentalen Europäern den
Weg nach Europa statt neue
Grenzen zu ziehen die nur im
Marketinginteresse der USA liegen
Die Banken reicher machen
Die Ukraine noch ärmer weil
Sich auf das nichts jetzt noch
Im hochgeschriebenen Konflikt
Immer neue türmen für die wir
Bürgen und an denen unsere
Banken verdienen zusätzlich
Bauen wir dem Feind im Osten
Auf wo es Partner bräuchte
Auch wenn sich gerade zeigt
Wenn Freunde miteinander offen
Reden ist alles lösbar und so
Geht es am Ende doch nur
Um das behauptete Rechthaben
Einer lächerlichen Supermacht
Nicht um Lösungen oder die
Menschen vor Ort und diese
Politik lässt voller Sorge
In die Zukunft blicken
jt 4.5.14
Samstag, 3. Mai 2014
Von der See an die Spree
Noch den Sand vom Strand
In der Kleidung die Sonne
Vom blauen Himmel über
Mecklenburg auf der Haut
Die mit dem Salz der See
Noch eine Kruste bildet
In der ruhigen Bimmelbahn
Von Wismar bis zum Alex
Gerollt Fischbrötchen wie
Reiseproviant vernascht
Am Alex dem mit Abstand
Hässlichsten Platz Deutschlands
Ausgestiegen mit der Straßenbahn
Den Berg hinauf gegondelt
Die letzten Meter zum Platz
Gerollt in noch herrlicher Sonne
Sitzen die Menschen einfach
Leicht bekleidet vor den Cafés
Flirten wo sie können und dürfen
Als sei dieser Trieb die Natur
Des Frühlings in der Stadt
Im vogelgezwitscherten Hof
Schattig drei Etagen erklommen
Wieder da und doch sehnsüchtig
Nach dem Land
Nach der Ruhe
Nach dem Salz
Nach den Farben
Nur glücklich wieder daheim
Wo sich auch in Abwesenheit
Einfach nichts änderte
Momente der Ruhe genießen
jt 3.5.14
Freitag, 2. Mai 2014
Ideologieschlachten
Die USA haben es geschafft
Die alten dummen Gräben des
Kalten Krieges sind wieder offen
Als ginge es irgendwo noch um
Kommunismus oder Sozialismus
Werden die jeweils anderen
Nur noch beschimpft statt sich
Mit Argumenten oder Gründen
Zu beschäftigen wird die
Gegenseite als ohnehin latent
Schwachsinnig dargestellt der
Argumentation mit viel Gefühl
Entgegnet die nur dem Zweck
Der Entmündigung dient ohne
Sich weiter mit Inhalten noch
Zu beschäftigen damit ist es
Wieder dumm gelungen die
Welt in billiger Westernmanier
In Gut und Böse zu teilen
Das primitive undifferenzierte
Weltbild der Hollywood Macht
Polarisiert ohne kritische Prüfung
Wer gut ist also Terroristen jagt
Darf dafür alles auch morden
Wie Foltern und bleibt immer gut
Wer böse ist kann alles tun
So gut es ist und wirkt wie
Verständlich auch immer nach
Kritischer Vernunft bleibt böse
Sich in dieser einfachen Welt
Zurecht zu finden fällt eher
Schlichten Gemütern leicht
Denkende Wesen verziehen sich
Lieber sehr angeekelt vom
Unkritischen Theater billiger
Ideologen darum wäre es
Vermutlich vernünftig zu dieser
Offensichtlich inszenierten Krise
Zu schweigen wäre dies nicht
Nahezu unerträglich wie dann
Die billige Hollywood Regie der
Geistlosen Fernseher alles hier
Beherrschte im medialen Alp
Der Schlafwandler auf dem Weg
In den Krieg
jt 2.5.14
Superallmachtphantasien
Die letzte Supermacht benimmt
Sich weiter wie ein absoluter
Fürst indem sie ihre sogenannten
Freunde und Partner so sehr
Ausspioniert wie erpresst
Dem Bundestag vorschreiben will
Dass dieser Snowden nicht
Verhören dürfte ohne sich
Strafbar zu machen und weiter
Den Kurs gegen Russland nach
Amerikanischen Interessen
Durchzusetzen versucht
Belauscht und belogen aber
Treu verbunden zugleich noch
Ein Freihandelsabkommen wollen
Das europäischen Interessen
In zu vielem zuwider läuft
Mit einem Staat der noch immer
Die Todesstrafe praktiziert
Menschen nach gusto weltweit
Hinrichten lässt bei allein
Terrorverdacht und wo diese
Nicht gleich hingerichtet wurden
Sie ohne Verfahren in Lager
Sperren lässt die sehr an die
Konzentrationslager anderer
Zeiten erinnern zugleich alles tut
Politik und unsere Medien dahin
Zu steuern dass sie den Herrn
Im Kreml als Faschisten sehen
Auch wenn real die Regierung
Der Ukraine aus auch unstrittig
Faschisten besteht dortige
Politiker alle Russen umbringen
Wollen und zugleich dem Chef
Des Kreml verbieten mit sehr
Autoritärer Strafdrohung die
Bedrohten Russen zu schützen
Weil der Weltpolitzist sagt was
Gut und erlaubt ist seine bigotte
Christliche Moral des Dollar
Einer wehrlosen Welt über seine
Banken diktiert und Mutti fährt
Hin und tut als wäre nichts
Läge das Bündnis mit der
Erpresserischen Supermacht
Noch im Interesse ihres Volkes
Gar Europas auf dessen Boden
Der Konflikt mit Rußland wäre
Es nicht ihre Pflicht die Bürger
Europas in ihren Grundrechten
Zu schützen es scheint als
Hätte sich die Politik völlig
Von denen gelöst deren Vertreter
Sie doch nur sind und es ist Zeit
Dagegen aufzustehen bevor der
Nächste Krieg in Europa
Ausbricht
jt 2.5.14
Donnerstag, 1. Mai 2014
Eine Kutschfahrt
Eine Kutschfahrt die ist lustig
Eine Kutschfahrt die ist schön
Ja da kannste was erleben
Ja da gibt es was zu sehen
Von dem Hof durch die Felder
Hoch zu Wagen alle vier
Hinein in dunkle Wälder
Vorbei an Wiesen
Bis nach Jameln
Wo die Nazis feiern
Nach dem rechten Volksfest
Links abbiegen und sie lieber
Ignorieren durch die Felder
Wie auch wieder Wälder
Hoch und runter in der
Mecklenburger Schweiz
Eine Kutschfahrt die ist lustig
Eine Kutschfahrt die ist schön
Ja da kannste was erleben
Ja da gibt es was zu sehen
Bequem ist anders
Aber doch so schön
jt 1.5.14
Von Berlin an die See
Im sich immer weiter leerenden
Zug von Berlin an die See
Wo der Zug endet es weiter nur
Noch in den Hafen ginge
In der Ostsee also endete
Vor der noch die Kräne in den
Rosa blauen Himmel ragen
Mild ist es hier am Meer
Die Steine noch warm
Von der Sonne des Tages
Verstreuen sich die Gäste
Langsam in die Endstation Wismar
Die ersten Latenen gehen an
Es ist friedlich vom Hafen her
Schreien die Möwen
Es klappern die Wanten
Der Segelschiffe im alten Hafen
Sonst passiert hier nicht viel
Und das ist auch gut so
jt 30.4.14
